Hallo, ich bin Nadine...
...und mache bis Ende Juli 2009 mein Freiwilliges Soziales Jahr hier in der AndreasGemeinde Neumünster. Mir macht die Arbeit hier sehr viel Freude, da sie mit Kindern und Jugendlichen sehr vielseitig ist.
Jeder Montag startet mit der Jungschar, wo der Fokus darauf liegt, dass die Kinder Geschichten aus der Bibel spielerisch und mit viel Freude kennenlernen. Der Konfirmandenunterricht, der jeden Dienstag und Donnerstag gehalten wird, ist tiefgehender. Er ist eine Art Glaubensgrundkurs für Teens, wo sie mehr über Jesus und den christlichen Glauben erfahren.
Ein weiterer Aufgabenbereich ist der Konfi-Club (jeden Freitag), eine spielerische Art für die Konfirmanden, Punkte zu sammeln (Die Konfis brauchen mind. 20 Punkte pro Jahr um konfirmiert zu werden). Das Bistro, in dem wir nach dem Jugendgottesdienst „Seven“ Essen verkaufen, findet ebenfalls Freitags statt.
Wegen meiner Liebe zum Lobpreis mache ich im Musikteam mit (in den Sonntagsgottesdiensten). Auch für dich ist es hier möglich, dich in weitere Bereiche mit einzubringen, die nicht zu deinen festgelegten Aufgabenbereichen gehören, wie zum Beispiel das Deko-Team, deine Mitarbeit am Sonntag in der Kinderstunde oder vielleicht auch im neuen Jugendcafé „Cafe Royale“.
Zu jedem Bereich gehören natürlich auch Vorbereitungen, die auch ihre Zeit in Anspruch nehmen. Vorbereitet wird im Team, wie auch allein. Die Teams sind alle sehr nett. Bei den Besprechungen merke ich jedes Mal wie wichtig ihnen die Arbeit hier in der Gemeinde ist, und wie viel Freude es ihnen macht. Unter ihnen habe ich auch viele gute Freunde kennengelernt.
Trotzdem habe ich hier noch genügend Zeit, mich meinen Hobbies widmen zu können. Zum Beispiel nehme ich Klavier- und Gitarrenunterricht, welche mir von Gemeindemitgliedern angeboten wurden.
Außerhalb der Kirche gibt es noch die Schools-Arbeit an der Pestalozzi-Schule. Dort wird jeden Dienstag und Donnerstag Frühstück für die Schüler ausgegeben. Das Interessante an dieser Arbeit sind die Gespräche mit den Schülern über das, was sie bewegt, darüber, wie es in der Schule läuft, und vieles mehr.
Ich bin hier in einer jungen Familie untergebracht, die auch zur Gemeinde gehört. In ihrem Haus hab ich ein Zimmer, supergute Verpflegung und tolle Gemeinschaft mit ihnen.
Die größte Herausforderung an der Arbeit hier, sind die vielen verschiedenen Menschen, mit denen man arbeitet. Es ist spannend herauszufinden wie man mit ihnen umzugehen hat, ihnen von Jesus erzählt und auch stückweit ihr Leben prägt. Diese zwischenmenschliche Arbeit hat zwar auch ihre anstrengenden Zeiten, doch im Vergleich dazu, was ich von den Kindern und Jugendlichen zurückbekomme, macht mir die Anstrengung nichts aus. Ich denke dazu gehört auch eine Beziehung zu Jesus und Freude an der Mitarbeit in einer Gemeinde.
Gemeinschaft habe ich hier auch in Hauskreisen gefunden, die richtig viel Spaß machen. Tolle Gemeinschaften, tolle Gespräche, einfach ein tolles Miteinander werden hier gepflegt. Dazu gibt es noch weiter Angebote in der Gemeinde, die ich für mich entdeckt habe, wie zum Beispiel das Treffen im „Ü20“.
Ich hoffe, dass dir dieser Bericht einen guten Einblick hier in die Arbeit gegeben hat. Sie macht echt viel Spaß. Also: Bewirb dich ruhig, denn hier kann man viele gute Erfahrungen mit Menschen und für das eigene Leben sammeln. ;D
Falls du Fragen hast, schreib' mir einfach eine Mail.
Liebe Grüße
Nadine
