Das Segnungsteam
Segnen heißt,
die Hand auf etwas legen und sagen:
Du gehörst trotz allem Gott.
So tun wir es mit der Welt,
die uns solches Leid zufügt.
Wir verlassen sie nicht,
wir verwerfen, verachten, verdammen sie nicht,
sondern wir rufen sie zu Gott.
Wir geben ihr Hoffnung,
wir legen die Hand auf sie und sagen:
Gottes Segen komme über dich.Wir haben Gottes Segen empfangen
im Glück und im Leiden.
Wer aber selbst gesegnet wurde,
der kann nicht mehr anders,
als diesen Segen weitergeben,
ja, er muss dort, wo er ist, ein Segen sein.
Nur aus dem Unmöglichen
kann die Welt erneuert werden;
dieses Unmögliche ist der Segen Gottes.Dietrich Bonhoeffer
Das, was Dietrich Bonhoeffer über das Segnen sagt, bewegt uns im Segnungsteam der AndreasGemeinde. Wir haben den Segen Gottes in unserem Leben empfangen und es ist uns ein Anliegen, diesen Segen an andere Menschen weiterzugeben.
Wir tun das immer an den Sonntagen, an denen bei uns in der AndreasGemeinde das Abendmahl gefeiert wird (meistens ist das der erste Sonntag im Monat). Während der Abendmahlsfeier stehen Zweierteams zum Segnen bereit. Wer gesegnet werden möchte, kann zu einem der Teams gehen und sein Anliegen vortragen. Die Segnungsteam-Mitglieder beten für die beschriebene Situation und sprechen der betroffenen Person dann den Segen zu.
Den Segen Gottes – so schreibt es Bonhoeffer – erfahren wir im Glück und im Leid und so machen auch wir die Erfahrung, dass zum Segnen Menschen kommen, die eine spezielle Not bewegt, aber auch solche, denen es gerade sehr gut geht. Der Segen Gottes ist unabhängig von unserer jeweiligen Situation und so können zum Segnen alle kommen, die den Wunsch haben, dass Gott, unser Vater, sie ganz persönlich berührt.
Zusätzlich zum Segnungsangebot während der Abendmahlsgottesdienste veranstaltet das Segnungsteam ca. alle zwei Monate am Sonntagabend um 20 Uhr den ASS-Gottesdienst, in dem die Anbetung, die Stille und die Segnung besonders wichtig sind. Auch dazu laden wir herzlich ein.

